Crankbait

Der Name des Wobblers leitet sich von seinem Führungsstil ab (to crank = kurbeln, bait = Köder). Sprich der Crankbait ist hauptsächlich zum Einkurbeln direkt nach dem Auswurf gedacht. Nimmt man es genau, sind alle Wobbler auch Crankbaits, denn sie können in der Regel alle ‚nur eingekurbelt‘ gefischt werden und auch fangen.



Jedoch versteht man unter der Bezeichnung auch die Form des Crankbaits. Es handelt sich in der Regel um einen knubbligen, dickbäuchigen Wobbler, der mehr an ein Ei erinnert. Trotz  seiner einfachen Handhabung – auswerfen und einholen – ist der Crankbait ein äußerst fängiger Wobbler und sollte in keiner Köderbox fehlen. Vor allem ist er für Anfänger geeignet, um sie schnell zum gewünschten Erfolg zu führen. Man kann also mit dem Crankbait nicht viel falsch machen.

Wer seinen Crankbait variantenreich einholt, sprich die Einholgeschwindigkeit variiert oder hin und wieder einen Einholstopp einlegt, erhöht eindeutig die Fängigkeit. Oft kommt der Anbiss genau in einer solchen Pause oder wenn er beschleunigt wird. Man sollte aber aufpassen, die Beschleunigung nur so schnell auszuführen, dass der Crankbait sich nicht verdreht oder auf die Seite legt. Denn dann gibt es eher Fehlbisse, sprich der Fisch erwischt nicht die Drillinge, sondern attackiert den hakenlosen Rücken.

Seine starken Vibrationen, die er unter Wasser aussendet, kann man bis ins Handteil der Spinnrute spüren. So ist es auch ein Leichtes zu unterscheiden, ob der Crankbait frei läuft oder mit seinen Drillingen etwas Kraut o.ä. eingesammelt hat.

 

Die passende Crankbait Spinnrute
Mittlerweile werden spezielle Crankbait Ruten im Handel angeboten, die nicht – wie die meisten modernen Spinnruten – aus Carbon oder Carboncomposite bestehen, sondern aus dem althergebrachten Fieberglas. Wer viel mit Crankbaits fischen möchte, sollte auf die Aktion der Rute achten. Hier gilt es eine Rute mit einer weichen Aktion zu verwenden, möchte man nicht auf eine geflochtene Schnur verzichten. Eine andere Möglichkeit, die viele amerikanische Schwarzbarschprofis anwenden, ist eine etwas straffere Rute mit der klassischen monofilen Schnur zu fischen. Da der Crankbait beim Einholen einen hohen Druck auf die Rute ausübt, neigt er bei zu hohem Gegendruck zum achsialen Verdrehen, sprich der Crankbait läuft nicht mehr horizontal, sondern dreht sich auf die Seite und verliert somit seine natürlich Laufeigenschaft

Weiterer Führungsstil:

Bottom Tapping
Bottom Tapping, auf deutsch = auf den Boden tippen, ist eine weitere fängige Führungsweise …>weiterlesen<

 

Crankbait Aktion

Meine Crankbait Empfehlung: